Orks

 

Orks sind zweibeinige Monster von menschenähnlichem Aussehen. Sie haben breite, muskulöse Schultern, einen kurzen Hals und eine dichte Körperbehaarung. Die unteren Eckzähne ragen aus seinem Unterkiefer. Sie bewegen sich leicht geduckt auf krummen Beinen. Ihre Stimmen sind rau und grob, genauso wie ihre Ausdrucksweise. Sie besitzen eine erschreckende Vitalität und eine enorme Kraft, die viel größer ist, als man von einem Menschen derselben Größe erwarten würde. Die Orks sind höchst widerstandsfähig gegen Krankheiten und Verletzungen, denn sie heilen fast augenblicklich wieder. Die von Natur aus misstrauischen Orks leben in Stämmen oder Horden. Da sie das Sonnenlicht nicht mögen, bauen sie ihre Lager in den Sümpfen oder Höhlensystemen auf. Der stärkste Ork ist der Stammesführer, die anderen arbeiten bei der Jagd. Sie sind zwar zänkisch und aufmüpfig, aber gehorsam, wenn der Anführer sie anschnauzt, es sei denn , sie wollen ihn direkt herausfordern. Der Anführer muss jederzeit auf einen derartigen Kampf um die Herrschaft vorbereitet sein. Sie sind mürrisch, aggressiv und stellen sich ausgesprochen dumm bei Angelegenheiten an, die sie nicht interessieren. Dabei sollte man ihre nicht offensichtliche Intelligenz auf gar keinen Fall unterschätzen. Wenn es darum geht, anderen Schmerzen und Ärger zu bereiten, sind sie ausgesprochen einfallsreich und originell. Orks verwenden alle Waffen, Rüstungen und Geräte, die auch bei Menschen gebräuchlich sind. Da sie nicht fähig sind, diese Dinge selbst herzustellen, sind sie immer auf Beute aus. Einer, der den Orks in die Hände fällt, wird bis auf die Haut ausgeraubt, denn es gibt nichts, was die Orks nicht gebrauchen können. Es gibt wohl unter den Orks auch einzelne, die aus unerfindlichen Gründen mit einer übernatürlichen Intelligenz ausgestattet sind. Diese Orkschamanen, auch schago genannt, können in begrenztem Umfang magische Fähigkeiten entwickeln. Sie kümmern sich um die Einhaltung orkischer Gesetze, Traditionen und religiöser Rituale. Der Schamane ist der einzige, der über die Mächte der Geister gebietet. Man erkennt ihn an seiner roten Robe und einem Stab und er verbirgt sein Gesicht immer hinter einer Orkmaske, um den Blutgott der Orks, Abawarg - den Vater des Krieges- zu ehren. Er führt die im Kampf gefallenen Krieger in das Reich Abawargs und bereitet sie vor jedem großen Angriff durch bestimmte Rituale darauf vor. Der Clan hat großen Respekt vor dem Schamanen, da er der einzige ist, der über magische Kräfte verfügt. Er ist somit der geistige Führer des Clans. Er wird vom Anführer oft zu Rate gezogen, wenn es um komplizierte Entscheidungen geht. Er muss alle Probleme lösen, die der durchschnittliche Ork nicht zu lösen imstande ist. In Friedenszeiten verhandelt er mit anderen Völkern und in Kriegszeiten ist seine Aufgabe die Macht dazu einzusetzen, besonders gefährliche Gegner so schnell wie möglich auszuschalten und die Krieger vor feindlichen Magiern zu schützen. Er lenkt das Verhalten des Clans nicht autoritär, sondern nur geistig.

 

Die Rasse der Orks, hinterhältig, böse und brutal gegenüber Schwächeren, ist in ihrer zahllosen Population über die ganze Welt verbreitet. Wie Fliegen vermehren sie sich in dunklen Wäldern und finsteren Höhlen, fernab vom Sonnenlicht, das sie hassen, jedoch zähneknirschend ertragen können.Ihre Herkunft ist unbestimmt und wird es wohl auch immer bleiben - die Orks selber interessiert dieses Wissen in keinster Weise. Sie sind einfach da! Orks unter sich leben meist in Stämmen von zehn bis dreißig Individuen, ständig im Krieg mit ihren Nachbarn und sich selbst. Selten kommt es vor, daß mehrere Stämme unter der Herrschaft eines sogenannten Khans vereinigt werden. Der Zusammenhalt untereinander ist einer von vielen Schwachstellen, die die Orks ihr Eigen nennen. Die größten und zahlreichsten Siedlungen von Ork-Stämmen findet man, wenn man dumm genug ist danach zu suchen, in den rauhen Gebieten der Orklande und den tiefen Wäldern Nord- und Mittelhadrans, im Norden Lirs und laut Gerüchten in den eisigen Weiten von Kolte. m Laufe vieler Jahre haben sich manche Orks sogar an das Leben in kleineren Dörfern und Städten halbwegs zivilisierter Gegenden angepaßt, werden allerdings vom Großteil der jeweiligen Bevölkerungen verachtet und geschnitten - nicht das die Orks damit ein Problem hätten. Wie schon erwähnt sind die Eigenarten der orkischen Rasse vielfältig: Sie sind mürrisch, aggressiv und stellen sich ausgesprochen dumm bei Angelegenhei-ten an, die sie nicht interessieren. Dabei sollte man ihre nicht offensichtliche Intelligenz aber auf gar keinen Fall unterschätzen: Nicht ohne Grund redet man davon, daß die Orks boshaft verzerrte Spiegelbilder der Menschen sind. Wenn es um ihre ureigensten Belange, oder auch darum geht, anderen Schmerzen und Ärger zu bereiten, sind sie ausgesprochen einfallsreich und originell! Diese Eigenschaften, verbunden mit der Mentalität, Stärkeren gegenüber zu kratzbuckeln und an Schwächeren die Wut auszulassen, macht die Orks zu der besten Grundlage einer jeden Armee des Bösen! So manch ein Abenteurer mußte sehr zu seinem Leidwesen feststellen, daß schon eine kleine Gruppe im Krieg befindlicher Orks, die zusammenhalten, eine Gefahr für Leib und Leben darstellen, wie man es nicht vermuten sollte. Genauso unerwartet ist die Tatsache, daß in den meisten orkischen Populationen die Religion eine wichtige Lebensgrundlage ist, die zumindest ansatzweise dafür sorgt, daß sich das Volk der Orks nicht schon längst gegenseitig ausgerottet hat. Der am häufigsten auftretende Glaube ist, wie sollte es anders sein, der des Gottes Malagash, der Kraft des Chaos, die jedem Ork innewohnt. Neben dieser fast schon zum Volksglauben gewordenen Macht gibt es aber auch noch hier und da Anhänger der bösen Göttin Arachne und mehr oder weniger im Geheimen zelebrierte Schamanenkulte der Fardea. Alle anderen Götter sind für Orks nicht von Interessse - ihre Kräfte sind unorkisch und deshalb verbannt. Ein Ork, der an Ultor glaubt, ist ein toter Ork! Orks haben eine gedrungene, kräftige Statur und werden meist nicht größer als etwa 1,80 m. Orkfrauen sind meist recht drall und fast sinnlich auf eine animalische Art. Orkhaut variiert von Grün über Grau bis hin zu Brauntönen, ihre unteren Eckzähne sind stark ausgeprägt und sie bewegen sich leicht geduckt auf krummen Beinen dahin, stark, behende und zäh. Ihre Stimmen sind rauh und grob, genauso wie ihre ungeschlachte Ausdrucksweise.

 

          

 

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